gehen für Euch durchs Feuer.


 

Konrad von Kirchberg

wurde 1269 am Fuße des Kirchberges geboren.
Aufgewachsen in adliger Gesellschaft und ausgebildet in der Kampfkunst. Er erlernte höfisches Verhalten und den Minnesang.
Doch zu späterem Zeitpunkt zählten diese erlernten Dinge nicht mehr. Er gab sich dem Gerstensaft und dem gebrannten Teufelswasser hin, wo er sich dann im Rausche der Vielweiberei und der Anstiftung vieler Raufereien strafbar machte.
Der Abt konnte dieses Fehlverhalten nicht dulden und legte ihm einen Eid auf, sich im Angesicht der Kirche bekehren zu müssen, ein ehrbareres Leben zu führen und sich zu Gott zu bekennen.
Er wurde daraufhin auf den Kreuzzug geschickt und trat in die Dienste der Schwarzen Lanze, um seinen Eid zu erfüllen.
Dort wurde er bald zum Hauptmann befördert, wo er nun mit strenger Faust seine Männer zu lenken vermag und auch die Gerechtigkeit nicht mehr vergisst, denn er hat gute Männer um sich die ihm treu zur Seite stehen und auch von ihm Respekt gezollt bekommen.


 

Heinrich von Frauenberg

wurde 1257 als ein Mitglied des Geschlechts der Bündner (Kanton Graubünden) auf dessen Stammburg Burg Frauenberg bei Ruschein geboren. Heinrich verließ 1290 das Bündnerland und kam auf die Burg Gutenberg bei Balzers in Liechtenstein. Diese besaß er zusammen mit Ulrich von Gutenberg.
Heinrich führte ein Leben als kampflustiger Haudegen. Dieses beweist seine Beteiligung an einer Verschwörung, deren Opfer Herzog von Albrecht bei Königsfelden war.
Seine letzten 20 Lebensjahre verbrachte Frauenberg im Dienste der Schwarzen Lanze, unter dem Kommando des Hauptmanns Konrad von Kirchberg. Zeit seines Lebens scheute er keinen Streit, ging er keiner kämpferischen Auseinendersetzung aus dem Weg. Die ständigen Zwistigkeiten zwischen dem Veringer und dem Kirchberger boten ihm stets einen willkommenen Anlass, seine Fäuste aber auch seine Waffen zu gebrauchen.


 

Rabanus von Buhil

Dieser Mann strotzt vor Selbstvertrauen und Kampfeskraft. Bekannt ist er für sein leicht erregbares Gemüt, sein loses Mundwerk und sein umwerfendes Lächeln.
Wäre sein getreuer Freund, der werte von Ebersberg, nicht so oft mit einem Krug voll kaltem Wasser zur Stelle, würde von Buhil wohl kaum einen Kerker einer Burg auslassen.


 

Egino II. von Urach

kam 1185 als ältester Sohn des Grafen Egino I. von Urach und Agnes von Zähringen zur Welt.

Er war verheiratet mit Adelheid von Neuffen, der Erbin von Achalm.

Egino II. war schon früh Mitregent seines Vaters. Er engagierte sich 1218 entschieden

gegen die Staufer im Erbkrieg um Zähringen und geriet deshalb gegen Kaiser Friedrich II.

Die Streitigkeiten wurden letztlich zu seinen und seines Vaters Gunsten gelöst. Er bekam

unter anderem die Vogtei von St. Peter und war Vogt von Tennenbach.

Egino wurde zeitweise Graf von Achalm und half seinem Schwager gegen die Bischöfe

von Straßburg.

Seinen Lebensabend verbrachte er auf dem Familiensitz Burg Hohenurach, wo er

1235 verstarb.