Heinrich von Frauenberg

wurde 1257 als ein Mitglied des Geschlechts der Bündner (Kanton Graubünden) auf dessen Stammburg Burg Frauenberg bei Ruschein geboren. Heinrich verließ 1290 das Bündnerland und kam auf die Burg Gutenberg bei Balzers in Liechtenstein. Diese besaß er zusammen mit Ulrich von Gutenberg.
Heinrich führte ein Leben als kampflustiger Haudegen. Dieses beweist seine Beteiligung an einer Verschwörung, deren Opfer Herzog von Albrecht bei Königsfelden war.
Seine letzten 20 Lebensjahre verbrachte Frauenberg im Dienste der Schwarzen Lanze, unter dem Kommando des Hauptmanns Konrad von Kirchberg. Zeit seines Lebens scheute er keinen Streit, ging er keiner kämpferischen Auseinendersetzung aus dem Weg. Die ständigen Zwistigkeiten zwischen dem Veringer und dem Kirchberger boten ihm stets einen willkommenen Anlass, seine Fäuste aber auch seine Waffen zu gebrauchen.