Hartmann von Brandenburg

Graf Hartmann von Brandenburg, seine Burg nahe an der Iller gelegen. 
Ein harter aber gerechter Kämpfer, stand immer für seinen König ein, wobei er dann auch in der Schlacht, König Adolf von Nassau und Herzog Albrecht von Österreich, 1298 bei Oberndorf am Neckar schwer verwundet wurde.

Trotz guter Pflege im Kloster Salem verstarb er sechs Monate später an seiner Wunde.
In Friedenszeiten hat er viele Turniere erfolgreich bestritten, wobei er Ruhm und Ehre bekam.

Graf Hartmann von Brandenburg führt im Wappenbuch einen gespalteten Schild, darin vorn der halbe Adler am Spalt, hinten einen Balken.
Auf dem gekrönten Helm ein wachsender Adler mit Flügeln.


 

Heinrich vom Stain 

Die Stains sind für Ihre Streitbarkeit bekannt und Heinrich vom Stain stellt hier keine Ausnahme dar. Als ein wahrer Abkömmling seines Geschlechts ist er zänkisch, dickköpfig und scheut nie einen guten Kampf. So ist es auch nicht verwunderlich, dass er als Anführer eines Bauernaufstandes gegen den Hochadel zum Liebling des einfachen Volkes wurde und hier seine Fähigkeiten im Kampf unter Beweis stellte.

Und daher seyd gewiss - sucht Ihr Streit, dann hört den Ausruf der Euch warnt: "Wer will bleiben von Haendeln rein, der huet´ sich vor Freyberg, Rechberg und vor Stain!"

Leitspruch: "Gott die Seele, dem König das Leben, der Frau das Herz und die Ehre für mich!"


 

 

Eric von Otterswang

 


 

Ulrich von Berg

Graf Ulrich II. von Berg nennt die Burg von Schelklingen sein Eigen. 

Bekannt ist der Graf für seine Nähe zum Volk, seinem Hang zum Gerstensaft und seinem Mut, sich stets einer Herausforderung zu stellen.

Manchmal wird ihm dies jedoch zum Verhängnis, da schon mancher des Grafen Gutmütigkeit für seine Zwecke zu nutzen suchte.

Doch Dank seiner Mitstreiter der Ritter der Schwarzen Lanze hat er den richtigen Weg gefunden und misst sich nun lieber im Turnier.

 


 

Karim el Raschid 

Hauptmann der Leibgarde Friedrichs des II.

Auch nach der Rückkehr von den Kreuzzügen schätzte Friedrich der II. vor allem die unabdingbare Loyalität seiner Sarazenengarde. Ihre Kampfkunst wurde geschätzt und gefürchtet. Um dies auch dem Volk zu demonstrieren, nahm der Hauptmann Karim el Raschid auf Wunsch des Kaisers hierzulande auf so manchem Turnier teil. Obwohl dies manchem Ritter ein Dorn im Auge war, mussten sie erkennen, dass es besser war ihn zum Freund als zum Feind zu haben.